Aktuelles
aus der Bio-Imkerei
2025
Neues aus unserer Bio-Imkerei
Wir konnten unsere Bienenvölker gesund und agil auswintern.
Bedingt durch das gute Wetter am Bodensee in den Monaten April, Mai, Juni/ Juli gab es im Umfeld unserer Bienenstände viel Nektar zum Sammeln.
Apfelbäume und Birnbäume, Löwenzahn sowie Wiesenblumen blühten gleichzeitig.
Und so ging es weiter, Esche, Eiche, Linde, Brombeere und Waldrebe brachten viel Nektar und Pollen, welcher von den Bienen in die Stöcke eingetragen wurde.
(Fünf Teile Nektar ergeben einen Teil Honig).
Da wir Honig im Naturwabenbau erzeugen, können wir nur einmal, und das am Ende der Bienensaison, ernten. Das ist jetzt im Juli!
Unser Honig enthält die Nektare des ganzen Sommers.
Um Wachs zu produzieren, verbrauchen die Bienen pro 100 g Wachs ca. 6- 8 kg Honig an Energie. Anschließend füllen unsere Bienen die Naturwaben mit Honig.
Wenn dieser den Bienen trocken genug ist, verdeckeln sie ihn mit einer Wachsschicht und überziehen diese mit Propolis.
Unser Naturwabenhonig hat einen niedrigen Feuchtigkeitsgehalt, ist reich an eingelagerten Pollen und ist durch die vielen verschiedenen Pflanzennektare sehr aromatisch.
Honig im Naturwabenbau ist etwas ganz besonderes!
Wir nehmen unseren Bienen nicht den gesamten Honigertrag. Der Spätsommerhonig verbleibt in den Völkern und dient den Bienen als Überwinterungsfutter.
...aus dem Jahr 2023
Neue Ernte 2022!! Endlich ist es wieder soweit!
Ab sofort gibt es wieder unseren heissbegehrten Honig
im Naturwabenbau aus den Naturschutzgebieten am Bodensee.
Die Streuobstwiesen am Bodensee
stehen Anfang Mai in voller Blüte
Weide, Hasel, Schwarzdorn und Forsythien
sind in voller Blüte
..doch am 2. April 2022 kehrt der Winter zurück.
Die Bienenvölker sind zur Untätigkeit verdammt
Das Bienenjahr ist in vollem Gange – die Staare brüten, Löwenzahn, Apfelbäume, Weißdorn u Zwetschenbäume blühen! Unser neuer Bienenstand in der Gärtnerei mit großem Insekten und Wildbienenhotel hat Gestalt angenommen…
Lesen Sie aktuelle Berichte aus Zeitschriften und Fachbüchern über unsere Imkerei/Steinzeitimkerei
SEIT 2020 IST MEINE IMKEREI BIOZERTIFIZIERT.
DIE WICHTIGSTEN RICHTLINIEN DER BIOKREISZERTIFIZIERUNG SIND:
– HALTUNG ENTSPRECHEND DER BIOLOGIE UND DEM WESEN DES BIENENVOLKES
– STÄRKUNG DER VÖLKER DURCH MAßNAHMEN DER BETRIEBSWEISE
– QUALITÄTSSICHERUNG UND – VERBESSERUNG DER BIENENPRODUKTE
STANDORT DER BIENENVÖLKER
Die Bienenvölker dürfen nicht in der Nähe von intensiv bewirtschafteten Kulturen gehalten werden.
Meine Bienen stehen im Naturschutzgebiet Mindelsee, oberhalb der Marienschlucht am Überlinger See und im Dettinger Wald.
Die Bienenbehausungen (Beuten) dürfen nur aus natürlichen Materialien (Holz) bestehen und mit biozertifizierten Farben geschützt werden.
WACHS UND WABEN
Es sollte ein integrierter Wachskreislauf stattfinden. Dazu setze ich auf Naturwabenbau
Mittelwände müssen der Wachskategorie 1entsprechen und dürfen nur von biozertifizierten
Betrieben dazu gekauft werden.
BIENENHALTUNGSPRAKTIKEN
Schonender Umgang ist Grundsatz der ökologischen Bienenhaltung im Biokreis.
Bienenfütterung (Winterfutter) ist nur mit eigenem Honig zugelassen.
BIENENGESUNDHEIT
Es sind keine Medikamente zugelassen, nur natürliche Säuren wie Ameisensäure und Milchsäure.
HONIGERNTE
Es wird nur der überschüssige Honig geerntet. Das Volk muss auf seinem eigenen Honig überwintern können.
Der Honig muss schonend behandelt werden, d.h. nicht über 40 Grad erhitzt und dunkel und kühl in Edelstahl oder Glasbehältern gelagert werden
Die meisten Vorgaben waren in meiner ursprünglichen, konventionellen Imkerei schon Standard.
In Zukunft will ich den größten Teil meines Honigs im Naturwabenbau ernten.
Mein Ziel ist es Wabenhonig im Glas und im Rähmchen zu vermarkten.

























